Was ist eine Reitbeteiligung

Reitbeteiligungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit, gerade in finanzielle schwierigen Zeiten.

Viele Leute wollen gerne Reiten. Und können sich aber kein eigenes Pferd leisten, bzw.haben nicht die Zeit dafür ein eigenes Pferd täglich zu pflegen.

Für solche Reiter ist eine Reitbeteiligung eine gute Sache. Anderes als bei einem ständig wechselnden Leih- oder Schulpferd, kann man sich hier um ein bestimmtes Pferd kümmern, es täglich sehen, pflegen und Freundschaft schließen.

Für die Pferdebesitzer ergeben sich auch Vorteile. Er muss sich nicht mehr ständig um das Pferd kümmern, Aufgaben können geteilt werden und evtl. wird der Besitzer auch noch finanziell ein wenig entlastet.

Was genau so eine Reitbeteiligungsabkommen beeinhaltet ist von Fall zu Fall verschieden. Möglich ist alles, von der kompletten Überlassung des Pferdes bis hin zur ausschließlichen Hilfe im Stall.

Einige grundsätzliche Dinge sind jedoch vorab dringend abzuklären z.B.

  • passt der Ausbildungsstand des Reiters zum Pferd?
  • ist die Reitbeteiligung 18 Jahre bzw. liegt eine Erlaubnis der Eltern vor?
  • sind die Aufgaben klar verteilt, wird das Pferd komplett umsorgt?
  • gibt es evtl. eine Versicherung für die Reitbeteilgung?
  • kostet die Reitbeteiligung Geld?

Sehr wichtig ist auch, das die Chemie zwischen Besitzer und Reitbeteiligung stimmt, bzw. dieselben Ziele verfolgt werden und der Reitstil möglichst einheitlich ist, denn es ist für ein Pferd nicht sehr angenehm, 2 völlig unterschiedliche Reiter zu haben.

 

Über den Autor, Freia Schultz-Friese

Freia Schultz-Friese ist dem Pferdesport seit frühester Kindheit verschrieben, und bleibt bis heute den Pferden treu. Sie betreibt den Reit- und Fahrsport aktiv mit eigenen Pferden seit nunmehr über 25 Jahren. Viele Disziplinen hat sie seither ausprobiert. Ihre alten und neuen Erfahrungen bringt sie in den Artikeln des Pferdekuriers ein.

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